Informationen zu den Sakramenten

kirchl. Trauungen

Kirchliche Trauungen im Pastoralen Raum Anröchte-Rüthen

Alle Taufen und Trauungen der kommenden Wochen soll man lieber auf einen späteren Zeitpunkt verlegen.

Wer dennoch eine solche Feier nicht verschieben möchte, muss in Kauf nehmen, dass bei einer Taufe nur die Paten und bei einer Trauung nur die Trauzeugen anwesend sein dürfen.

 


 

Liebes Brautpaar,

 

es ist schön, dass Sie sich für diesen wichtigen Schritt in Ihrem Leben entschieden haben.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Vorbereitung der kirchlichen Trauung.

Wir gehen davon aus, dass Sie noch nie (standesamtlich oder kirchlich) verheiratet waren.

Falls Sie doch schon mit einem anderen Partner(in) verheiratet waren, bitten wir Sie um eine sofortige Mitteilung an unser Pfarramt.

 

Hier ein paar Informationen und Hinweise:

 

1. Den Termin der Trauung sollte man unbedingt mit dem Pfarramt Anröchte (siehe rechts) rechtzeitig regeln, damit die Kirche für Sie reserviert wird. Wenn die Uhrzeit noch offen bleibt, soll sie, sobald wie möglich, bestätigt werden.

(Samstags ist der späteste Termin 15.00 Uhr)

 

2. Beide Brautleute (auch evangelische Christen) brauchen für das Brautgespräch mit dem Priester einen Taufschein, der nicht älter als 3 Monate ist. Wer in einer der katholischen Kirchen von Anröchte oder Rüthen getauft ist, braucht keinen Taufschein vorzulegen. Das Brautgespräch findet in der Regel ca. 3 Monate vor der Trauung statt.

Falls keiner der Brautleute auf dem Gebiet unserer Pfarrgemeinde den ersten Wohnsitz hat, muss man das Brautgespräch in der Heimatpfarrei führen und von dem Ortspfarrer eine Überweisung für eine auswärtige Trauung bekommen. In dem Fall soll man mit dem zuständigen Pfarramt des Wohnortes Kontakt aufnehmen. Für das Gespräch braucht man bereits den gültigen Taufschein.

 

3. Es ist möglich, dass ein befreundeter Priester des Brautpaares  in unserer Kirche die Trauung übernimmt. Den Termin muss man trotzdem mit dem Pfarramt regeln und die Kirche reservieren. Der vorgesehene Priester muss das Pfarrbüro kontaktieren, damit er die entsprechende Genehmigung für die Trauung bekommt.

 

4. Für jede Trauung wird ein Organist bestellt. Jeder Organist hat eine Reihe von Stücken, die er in der Trauung spielt.

Wenn Sie besondere Wünsche haben oder zusätzliche Übungsstunden mit Solisten in Frage kommen, ist es notwendig den Organisten zu

 

 

kontaktieren, damit er Ihnen mitteilt, ob er in der Lage ist Ihre Wünsche zu erfüllen und welchen Zeitaufwand dies in Anspruch nimmt.

Die zusätzliche Arbeit muss das Brautpaar bezahlen.

Der Organist wird Ihnen einen Betrag nennen, den er für diese zusätzlichen Stunden benötigt.

Wir bitten Sie diesen Betrag auf das Konto der Kirchengemeinde zu überweisen.

Dann wird er versteuert an den Organisten erstattet.

 

5. Falls der geplante Termin aus irgendwelchen Gründen verschoben werden müsste, informieren Sie bitte umgehend das Pfarramt.

 

6. Im normalen Fall wird in unseren Kirchen die Trauung als ein feierlicher Wortgottesdienst gefeiert (d. h. ohne den Empfang der Hl. Kommunion). Wenn Sie möchten, können Sie gern ein paar Liedvorschläge machen und die Texte der Lesung und der Fürbitten aussuchen oder formulieren. Dies ist aber keine Pflicht! Falls Sie ein Gedicht oder eine Geschichte vorgelesen haben möchten, soll trotzdem eine biblische Lesung (z. B. von der Liebe) vorgetragen werden.

In der hl. Messe (Brautamt) ist der Spielraum für die Gestaltung wesentlich geringer.

 

7. Wenn Ihr Partner(in) einer anderen christlichen Konfession angehört, soll man Folgendes beachten:

- wenn die Trauung in der katholischen Kirche stattfindet, brauchen Sie keine zusätzlichen Formalitäten zu erledigen.

- für eine Trauung in einer nicht kath. Kirche muss der Erzbischof von Paderborn seine Erlaubnis erteilen. Das ist mit dem Pastor zu besprechen, der Ihnen dabei hilft.

 

8. Es ist sinnvoll, ca. 3 Wochen vor der Trauung, nach einem Gottesdienst, den Küster aufzusuchen, um mit ihm offene Fragen zu besprechen (z. B. den Blumenschmuck, die s. g. Traukerze, wenn vorhanden etc.)

 

Grundsätzlich ist es möglich, am Vorabend der Trauung, i. d. R. zwischen 17:00 und 18:00 Uhr, einige organisatorische Dinge zu erledigen. Dazu gehören ggf. das Auslegen von Liederheften in den Bankreihen und das Dekorieren der Bänke bzw. der Stühle für das Brautpaar. Der Bankschmuck muss spätestens 1 Stunde nach Ende der Trauung abgenommen worden sein.

 

9. Es ist verboten Rosenblätter (auch künstliche Blüten), Plastik Konfetti bzw. Lebensmittel wie z. B. Reis in der Kirche und auf dem Kirchengelände auszustreuen. Das ist oft verbunden mit Verfärbung des Bodens und zusätzlichen sehr intensiver Reinigung. Wir bitten Sie dringend Ihre Gäste darüber in Kenntnis zu setzen!

Es genügt nicht, dass einer Ihrer Gäste das Grobe wegfegt.

 

Wenn trotz des Verbotes Lebensmittel oder andere Sachen ausgestreut werden, wird die Kirchengemeinde sofort eine Expressreinigung durch eine Fachfirma durchführen lassen.

Die Kosten dafür betragen zwischen 200 und 300 Euro. Diesen Betrag muss Ihnen in die Rechnung gestellt werden.





10. Kollektenhinweis: In jeder Trauung wird die Kollekte für ein großes Kinderheim in Indien (Bistum Tiruvalla) gesammelt, mit dem unser Pastoraler Raum eine Partnerschaft entwickelt hat.

 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich an das leitende Pfarrbüro in Anröchte wenden.

 

Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen eine gute Zeit der Vorbereitung auf die Hochzeit.

 

Ihr

 

Pfarrer W. Kolotzek